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Antonio Vivaldi, Le quattro stagioni: L'estate
Heinrich Ignaz Franz Biber, Sonata III (1681)
Heinrich Ignaz Franz Biber, Missa Alleluja
Georg Muffat, Missa in labore requies
G.A. Mealli, op. 4

 

 

F.J. AUMANN "Missa Sancti Xavery"

EIN FEST FÜR BRUCKNER
"Happy Birthday, Anton!" hieß es in Ansfelden.

Von Michael Wruss - OÖN Kultur - September 2019

Eigentlich ist das Brucknerfest noch nicht eröffnet, doch bereits am Mittwoch gab es anlässlich des 195. Geburtstages von Anton Bruckner ein Festkonzert in der Pfarrkirche Ansfelden, das die akustische Umwelt des Komponisten zu ergründen versuchte. Musik, die Bruckner als Sängerknabe gesungen haben mag, aber auch später hörte, aufführte und bearbeitete.

Im Zentrum dabei zwei große Werke des knapp 100 Jahre vor Bruckner geborenen Franz Joseph Aumann, der 1755 zum Regens chori in St. Florian ernannt wurde und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der geistlichen Musik setzte. So auch bei der 1753 als Einstandsgeschenk für das Stift komponierten "Missa Sancti Xavery", deren Gloria noch im typisch barocken Kantatenstil gehalten ist und durchaus ausladende Passagen aufweist, während das Credo dreiteilig und beinahe im Sinn der klassischen symphonischen Messe gestaltet ist. Feierlich auch das Te Deum, das während der Zeit Bruckners als Stiftsorganist beinahe jährlich erklungen ist.

Ein feines Solistenensemble

Christian Ziemski (Knabensopran), Alois Mühlbacher (Alt), Markus Miesenberger (Tenor) und Markus Schulz (Bass) – sowie die von Franz Farnberger geleiteten St. Florianer Sängerknaben & Männerchor brachten die polyphonen Strukturen dieser Werke hervorragend zur Geltung. In Vergessenheit geraten ist auch der Vorgänger Joseph Haydns am Hof der Esterhazy, Joseph Gregor Werner, dem Ars Antiqua Austria unter Leitung von Gunar Letzbor ein Denkmal setzten, die auch die beiden Messen beeindruckend musizierten, mit der 4. Fuge, die Haydn 1804 für Quartett arrangierte.

Den Rahmen bildeten zwei Sinfonien von Antonio Caldara, die zwar die Funktion einer Oratoriums-Ouvertüre haben, doch in ihrer Gestaltung durchaus für die spätere klassische Form interessant sind. Bruckner hat zu zwei Motetten Aumanns Posaunenstimmen hinzugefügt. Ob das diesen schlichten Chorsätzen gutgetan hat, mag dahingestellt sein. Als historisches Zeugnis für die intensive Rezeption Aumann’scher Musik waren sie allerdings ein trefflicher Beweis.

Quelle: nachrichten.at
Artikel:
https://www.nachrichten.at/kultur/ein-fest-fuer-bruckner;art16,3162908

 

 

 


Benedict Anton Aufschnaiter und seine Vesper

Obwohl sein Name etwas anderes suggeriert, war Benedikt Anton Aufschnaiter ein fleißiger und braver Kirchenmusicus, der fast vier Jahrzehnte lang in Passau am Dom St. Stephan wirkte. Rund 300 Kompositionen von ihm sind überliefert – bekannt ist davon fast nichts. Ein österreichisches Ensemble will das ändern.
Das Alte-Musik-Ensemble Ars Antiqua Austria und sein Chef Gunar Letzbor kümmern sich schon seit einigen Jahren um Aufschnaiters Werke. Die Musiker haben seine Notentexte neu ediert und auch schon das eine oder andere Werk auf CD herausgebracht.
Nun ist der erste Teil von Benedict Anton Aufschnaiters Vespermusik "Memnon sacer ab oriente" erschienen. WDR 3 TonArt stellt sie vor.
Redaktion: Ulrike Gruner

Beitrag von Jan Ritterstaedt hören:
http://www.wdr3.de
http://www.wdr3.de/musik/cd-rezensionen/cd-rez-aufschnaiter-100.html


Im Gespräch: Gunar Letzbor
Die Musik des Habsburger Reichs

    Seit 15 Jahren befasst sich das Ensemble Ars Antiqua Austria mit österreichischer Barockmusik aus dem Einflussbereich der Habsburger Kaiser. Nun ist eine umfangreiche CD-Box erschienen. WDR 3 TonArt spricht mit dem Leiter des Ensembles.
    Biber, Schmelzer, Aufschnaiter, Fux, Weichlein, Veyvanovsky, Caldara, Radolt, Werner – das sind Namen der Komponisten, deren Musik Ars Antiqua Austria teilweise wiederentedeckt und eingespielt hat.
    Die Musik in Wien um 1700 ist Ausdruck eines europäischen multikulturellen Kulturgefühls, das sich in dieser Zeit entwickelte. Die CD-Box spiegelt das wieder und porträtiert Musik mit Wuzeln aus der Slowakei, Slowenien, Ungarn, Böhmen, Polen, Mähren, Spanien, Venedig, Rom und Paris. So entsteht ein facettenreiches Bild vom Klang der österreichischen Barockmusik.
    WDR 3 TonArt spricht mit Gunar Letzbor, dem Leiter des Ensembles Ars Atiqua Austria, über das Projekt.
    Moderation: Nicolas Tribes
    Redaktion: Christian Schnitzler
    http://www.wdr3.de/musik/habsburgmusik100.html

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Ars Antiqua Austria, Gunar Letzbor - Violine solo
Antonio Vivaldi "Le quattro stagioni: L'estate"



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Ars Antiqua Austria, Gunar Letzbor - Violine
Heinrich Ignaz Franz Biber, Sonata III (1681)

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Ars Antiqua Austria - Heinrich Ignaz Franz Biber "Missa Alleluja"
Festival Oude Muziek Utrecht, 31 august 2014


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Ars Antiqua Austria - Georg Muffat: "Missa in labore requies"
Festival Oude Muziek Utrecht, 2013



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G.A. Mealli op. 4 im Konzert in Baarn:



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